Referentenspeakers

Informationen zu den ReferentInnen

 

Sri Ganapathi Sachchidananda Swamiji

Infos zu Sri Swamiji gibt es hier.

Gründer und Leiter des Avadhoota Datta Peetham in Mysore, Südindien, einer spirituellen und humanitären Institution; ein realisierter Meister, der vollkommene Weisheit und Liebe ausstrahlt.

Als Begründer der Konferenz und ihres Konzeptes wird Sri Swamiji an den vier Konferenztagen die indische Tradition vertreten. Mit Weisheit, Humor und innerer Vision wird er zu den vier Aspekten von 'Gnaana, Naada, Bhakti und Yoga’ sprechen.



Prof. Michael von Brück

Professor für Religionswissenschaft an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, Yoga und Zen-Lehrer, Studium der Evangelischen Theologie, mehrjährige Studienaufenthalte und Lehrtätigkeit in Indien und Japan.
www.michael-von-brueck.de


Referat:
Gott tanzt im Menschen - Wege zum inneren Selbst im christlich-hinduistischen Dialog.

Gott tanzt im Menschen. Wer also tanzt? Tiefere Erfahrungen weisen auf nicht-duale Strukturen der Wirklichkeit hin. Diese müssen kognitiv und emotional gepflegt sowie sozial vermittelt werden.



Prof. Eric Cross

Professor der Musikwissenschaften und Dekan des

Kulturministeriums der Universität Newcastle, Dirigent des Newcastle Bach Chors und der Capella Novocastriensis

www.ncl.ac.uk/sacs/staff/profile/eric.cross

www.newcastlebachchoir.org.uk/eric-cross.htm


Referat:

'O singe dem Herrn': Das Heilige in der westlichen Musik-Tradition. (‘O Sing unto the Lord’: Sacredness and the Western Musical Tradition.)

Musik ist das Herzstück von Verehrung und Hingabe in verschiedenen Traditionen. In West-Europa haben sich die musikalischen Stile über die Jahrhunderte hinweg dramatisch verändert. Was aber macht bestimmte Musik für die Verehrung geeignet oder ungeeignet ? Dieser Vortrag wird das Konzept des ‘Heiligen’ in der westlichen Musik erkunden. Es werden insbesondere Entwicklungen in der jüngsten Vergangenheit betrachtet, bei denen Aspekte aus

anderen Musiktraditionen entlehnt wurden – im speziellen aus der ost-europäischen orthodoxen Kirche und den asiatischen Traditionen. Der Vortag wird auch versuchen, die Popularität einiger jüngerer Kirchen-Kompositionen zu erklären, insbesondere der Werke von John Tavener und Arvo Pärt.


Pater Lutz Müller SJ

Beauftragter des Jesuitenordens der Deutschen Provinz für die Berufungspastoral. Seit 2001 Leiter der Kontaktstelle 'Begleitung und Berufung'.

Referat:

'Mit Freude und in Freiheit gehe ich meinen Weg mit Gott zu den Menschen'.

Die Exerzitien des Heiligen Ignatius von Loyola ("Geistliche Übungen") öffnen das Herz des Menschen, damit er sich auf den Weg des Jesus von Nazareth begibt. Die Entwicklung dieser individuellen Jesus-Beziehung mündet in die Hingabe seines ganzen Lebens. Ihre Vollendung findet sie im Dienst an Gott und den Menschen.



Heinz Behnken

Theologe, Seelsorge, Kontemplationslehrer Via Cordis,

dipl. TZI-Gruppenleiter



Marianne Behnken

Kontemplationslehrerin Via Cordis, Atem-, Stimm- und Sprechpädagogin, dipl. Ehe- und Lebensberaterin


Heinz und Marianne Behnken haben im Kloster Wennigsen von 2001 bis 2007 das "Haus für Stille und Begegnung" aufgebaut und geleitet. Sie haben es inhaltlich als ein Haus der Via-Cordis-Weggemeinschaft ausgerichtet.

www.behnken-wennigsen.de


Referat:

Lass deinen Mund stille sein, dann spricht dein Herz – lass dein Herz stille sein, dann spricht Gott.

(aus der ägyptischen Wüste)

Das Herzensgebet kommt aus der ostkirchlichen Tradition und gründet in einer frühchristlichen Form des Gebetes, dem Hesychasmus (Hesychia = Ruhe im Sinne des inneren Friedens). Es gewinnt seit der Mitte des 20 Jahrhunderts vermehrt Freundinnen und Freunde auch im westlichen Christentum. Die Form des mantrischen (wiederholenden) Betens verbindet ihn mit Meditationswegen vieler anderer Religionen.

Das Herzensgebet ist ein „hörendes Gebet“:

Ein aufmerksames Verweilen in der Stille

- Ein wiederholendes Beten, bei dem ein Wort oder ein Satz aus der Heiligen Schrift im Herzen bewegt wird

- Eine Übung, alle Gedanken und Bilder loszulasssen und offen zu werden für die Gegenwart Gottes

- Ein Weg, auf dem wir eine neue Beziehung zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und zu unserem Alltag finden.

Referat mit Leib- und Atemarbeit (nach Schlaffhorst-Andersen).