Konzerteconcerts

„Nada Sagara“ – Ozean des Klanges

Guru Jyoti Raga Sagara


Samstag, den 24. Juli 2010, ?im 'Haus Dicke Birken' in Geseke,? dem Konferenzort.


Sri Swamiji führte das Konzert mit den Worten ein, was er spiele sei keine Musik und keine Unterhaltung, sondern es sei Yoga, Yoga Sangita. Zur Einstimmung liess er, begleitet von Jaitra Varanasi (Violine), Mani (Synthesizer), Shankar Ramesh (Mrdangam) und Srinivas Mahesh (Tabla), Pranava Svarupam, ein erfrischendes, beschwingtes Stück im Raga Rushyaketupriya erklingen. Zum zweiten Stück Guru Padamu im Raga Sri Ranjani kündigte er an, dass er diesen Raga gewöhnlich nicht spiele und entlockte seinem Synthesizer entsprechend immer wieder neue, überraschende Tonfolgen. Nach dem Raga Ishana erstaunte er die Zuhörenden mit der seltenen Ausführung des Raga Bhuvaneshvari. Es folgte ein Stück im Rage Hindola, danach Jyoti Velagindi im Raga Kamavardhini, einem ausgesprochen sanften und entspannenden Stück. Während des gekonnten, einem Wasserfall gleich ertönenden Tani Avarthanam (Trommel-Dialog zwischen Mrdangam und Tabla), ging er mit einem Kristall in der Hand durch die Reihen der Zuhörenden. Einmal mehr bewies er sein musikalisches Genie mit seinen unterschiedlichen Spieltechniken gepaart mit seiner intuitiven Kenntnis über Nada Yoga und erntete von dem internationalen Publikum begeisterten und dankbaren Applaus.


Hamsanandi Raga Sagara


Dienstag, den 27. Juli 2010, ?im Hubertus-Saal im Schloss Nymphenburg in München. Schloss Nymphenburg ist der Geburtsort vom früheren König Ludwig II ?(* 25. August 1845 - † 13. Juni 1886) aus Bayern.??

'Ein Wunsch aus dem Jahre 1993 ist nun Realität geworden', so äußerte sich Sri Swamiji zu seinem Konzert im Schloss Nymphenburg. In einer feierlichen, erwartungsvollen Atmosphäre
spielten Sri Swamiji und sein Ensemble Pranava Svarupam im Raga Rushyaketupriya zum Auftakt. Es folgte Palaya Govinda im Raga Ganamurthy, der zum Hauptstück des Abends über leitete, das aus drei Ragas bestand: Raga Ahladini in einer neuen Komposition, die König Ludwig II gewidmet war, gefolgt von dem seltenen Raga Khadyota Kanti. Als Höhepunkt des Abends erklang der Raga Hamsanandi in der Komposition Palaya Mamiha, die ein elaboriertes Trommelduett (Tani Avarthanam) beinhaltete. Der Raga Madhu Varshini liess die Zuhörenden in eine entspannte Stimmung gleiten und mit dem Raga Sama brachten die Musiker das Konzert zu einem dynamischen und gleichzeitig harmonischen Abschluss. Sri Swamiji entführte die Zuhörenden einmal mehr in die sphärische Welt der Musik und verstand es, das Publikum mit seinem virtuosen Klangspiel zu fesseln und sie die heilsame und erhebende Wirkung der Musik erfahren zu lassen.