In allen östlichen Traditionen ist das Meisterprinzip zentraler Bestandteil des spirituellen Weges. Das indische Pendant
hierzu ist der âGuruâ.
Ganz gleich welcher Art der ReligionsausĂŒbung,welche geistig-spirituelle Praxis die Menschen in Indien verfolgen, immer wird der Guru mit verehrt. So sind, wie vor langer Zeit immer noch die Fragen aktuell:
Was ist der Guru? Was ist ein SchĂŒler? Wie verhĂ€lt sich der Guru? Wie verhĂ€lt sich der SchĂŒler? Was gibt der Guru dem SchĂŒler?
Hier nimmt die GURU GITA eine zentrale Rollen ein.
Die Guru Gita ist ein im ganzen indischen Subkontinent hochgeschÀtzter Sanskrit-Hymnus. Sie bildet den Uttara-Kandha, den letzten Teil des Skanda-Purana und ist von vedantischer, nicht-dualer Inspiration geprÀgt.
Die Verse der Guru Gita geben zeitlose Antworten, die das indische Leben tief prĂ€gten. Eingerahmt wird das Werk von einem GesprĂ€ch zwischen der Göttin Parvati und ihrem Gatten Shiva. Sie bittet Shiva fĂŒr die Menschen das Prinzip des Guru zu erlĂ€utern.
Schon mehrmals hat Sri Swamiji in seiner lebendigen, humorvollen und weisen Art die Guru Gita vorgetragen, indem er die Verse im Original singt und jeden Vers ĂŒbersetzt und erlĂ€utert, z.B. 1990 in Ratingen und 2007 in FlĂŒeli Ranft (Schweiz).
Man kann sich dem Inhalt intellektuell nÀhern und die Texte lesen. Man kann sich aber auch mit dem "Herzen" nÀhern, indem man die Verse selbst singt, meditiert, chanted und so deren innere Kraft erfÀhrt.
Unter Anleitung soll/kann an den Nachmittagen das Chanten von ausgesuchten Teilen der Guru Gita geĂŒbt werden.
Dies wird der praktische Teil der Gnaa Naa Bha Yoga Konferenz sein.
Wir verweisen auf das Buch âGuru Gitaâ mit Sri Swamijis Kommentar sowie auf die gleichnamige CD mit den von Sri Swamiji gesunÂgenen Slokas. Beides ist erhĂ€ltlich im Buchladen der beiden DYC-Centers
(www.dattayogacenter.org), das Buch auf Deutsch und auf Englisch.